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Hof Rauspfeife


Der Hof Rauspfeife konnte 2022 von Christoph Jörg und Julia Albrecht übernommen werden. Gemeinsam verfolgen sie die Vision, einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen und resilienten Ernährungssystem zu leisten. Im Zentrum steht der Aufbau eines vielfältigen, biologisch-dynamischen Betriebs, der im Einklang mit der Natur wirtschaftet und auf sozialverträgliche Weise hochwertige, gesunde Lebensmittel produziert.

Die Bewirtschaftung soll nach den Demeter-Richtlinien erfolgen und sich an den Prinzipien der Permakultur sowie der solidarischen Landwirtschaft orientieren. Langfristig ist ein vielseitiges Betriebssystem vorgesehen, das einen hochdiversen Gemüse- und Obstbau mit Weinbau, Schafhaltung und ab 2028 auch Ackerbau verbindet.

Ein zentrales Element dieser Vision ist die gezielte Förderung der Biodiversität. Blühstreifen, Hochstammobstwiesen, Agro- und Vitiforstsysteme, Teiche und Hecken schaffen vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere.

Erste konkrete Umsetzung findet diese Vision in einem aktuellen Projekt: An südexponierter Hanglage am Thurgauer Seerücken entsteht ein einzigartiges, hochdiverses Vitiforstsystem. In dieses werden wärmeliebende Obstkulturen wie Mandeln, Kaki, Aprikosen, Maulbeeren, Wollmispel, Granatäpfel, Kiwi und Minikiwi in Rebzeilen mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI) integriert. So entsteht ein innovatives Anbausystem, das ökologische Vielfalt mit zukunftsfähigem Wein- und Obstbau verbindet.

In Zusammenarbeit mit anderen Höfen und regionalen Verarbeitungsbetrieben sollen starke, lokale Netzwerke entstehen. Die Vermarktung der Produkte ist möglichst direkt vorgesehen – transparent, fair und nah an den Konsumentinnen und Konsumenten.

Gemeinschaft / Personen

Christoph Jörg
Julia Albrecht

Projekt-Ziel

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines hochdiversen Vitiforstsystems auf einer Fläche von 0,75 Hektar. Dabei entsteht ein vielfältiges Anbausystem, das Weinbau und unterschiedlichste Gehölz- und Obstkulturen miteinander kombiniert. Im Fokus steht die Förderung ökologischer Vielfalt sowie die Entwicklung eines zukunftsfähigen, resilienten Produktionssystems.